Wir fahren die Metropolregion Hamburg an, mit Schwerpunkt auf den westlichen und nordwestlichen Stadtteilen. Die Anfahrt ab Elmshorn dauert je nach Verkehrslage 60 bis 90 Minuten. Bei einem akuten Wasserschaden sagen wir Ihnen offen, wenn ein Betrieb vor Ort schneller wäre.
Altbau in Hamburg heißt oft: enge Leitungen, lange Stränge
Die Hamburger Wohnbausubstanz ist geprägt von Gründerzeit- und Nachkriegsbauten mit hohen Häusern und langen, engen Fallsträngen. Zwei Dinge fallen dabei besonders auf:
- Nachträglich eingebaute Bäder. Wo in den 1960er- und 1970er-Jahren ein Bad in eine bestehende Wohnung gesetzt wurde, entstanden häufig lange Anschlussleitungen mit knappem Gefälle. Sie sind der Klassiker für wiederkehrende Verstopfungen.
- Gemeinschaftlich genutzte Stränge. In einem Haus mit acht Parteien reicht eine Partei, die Feuchttücher entsorgt, um den gesamten Strang lahmzulegen — und der Rückstau trifft dann zuerst die unterste Wohnung.
Hamburg hat ein Mischsystem — und das ist relevant
Weite Teile Hamburgs werden im Mischsystem entwässert: Schmutz- und Regenwasser laufen im selben Kanal. Bei Starkregen steigt der Wasserstand im Kanal deshalb schlagartig an. Wer Räume unterhalb der Rückstauebene nutzt und keine funktionierende Rückstausicherung hat, bekommt dann genau das ins Haus, was eigentlich hinausfließen sollte. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse ist die Prüfung der Rückstausicherung eine der lohnendsten Investitionen überhaupt — sie kostet einen Bruchteil eines einzigen Kellerschadens.
Ehrlich gesagt
Wir sind ein Betrieb aus Elmshorn. Bei einem akuten Rohrbruch in Bergedorf sind wir nicht die schnellste Wahl, und wir werden das auch so sagen. Für die westliche Metropolregion — Wedel, Schenefeld, Rissen, Blankenese, Osdorf, Lurup, Eidelstedt, Schnelsen, Norderstedt — sind die Wege dagegen überschaubar, und für geplante Arbeiten wie Kamerauntersuchungen oder Dichtheitsprüfungen spielt die Entfernung ohnehin kaum eine Rolle.